Mittwoch, 23. März 2011

Ein "Weihnachtswunder"? 1997 von Andrea ermöglicht...

Es war eine "fette" (also Rausch-) Geschichte, die sich vor dem Weihnachtstag 1997 abspielte:
Ich irrte nach ein paar achterln Wein durch das abendliche Einkaufszentrum "Galeria" auf der Wiener Landstraße, um mich nach einem kleinen Geschenk für Andrea umzusehen...
So kam ich auch an der Tierhandlung "Onyx" vorbei und entdeckte einen Papagei, der verschreckt und zitternd in einem kleinen Käfig hockte! Von Kindern umringt, die ihm immer etwas anbieten wollten, das aber er nicht wollte...
Kurze Worte, kurzer Sinn: Ich kaufte den Vogel samt sehr großen Käfig, und rollte alles in die nahe Wohnung, wo meine Frau fast der Schlag traf. Aber weniger vor Freude...
"Dr.Pipi", wie wir ihn "tauften", war weiter sehr verschreckt, das sich auch in den nächsten Tagen nicht legte. Auch der "akademische Titel" lockte ihn nicht aus der "Reserve"....
Inzwischen begann ich mich (etwas spät) via Internet über die Haltung von Papageien zu erkunden und bemerkte, an was ich alles nicht ge- und bedacht habe....
Ich fand aber die Telefonnummer von Frau Nadja Ziegler, die eine Papageien-Hilfsorganistaion leitete, und bat sie um Rat.
Sie kannte "Dr.Pipi" und erzählte mir Dinge, die mir der Tierhändler nicht erzählt hatte. Unter anderem, dass der Vogel als Baby aus dem Dschungel Venezuelas nach Wien geschmuggelt wurde.
(Eine Methode: Die Vögel werden betäubt, in Papprollen (wie die Klopapier-Pappe) gesteckt, und ab geht es um künftige, ahnungslose Tierfreunde zu beglücken...)
Auch wenn bis zu 70% der Tiere den Transport nicht überleben. Andere "clevere Geschäftsmänner" schmuggeln die Eier in großer Anzahl nach Europa...
Ob in Thermos-Kannen, Unterhosen, Koffer oder am Körper...
Jedenfalls besuchte ich erneut den Tierhändler und konfrontierte ihn mit meinen Informationen über ihn, die ich von Frau Ziegler erhalten hatte. Er erklärte sich bereit, "Dr.Pipi" samt Zubehör zurück zu nehmen (Wert damals 13.000 ATS, also heute ca. 1000 Euro)
Andrea und ich berieten uns, doch was war uns wichtiger? Das Geld oder ein Leben, wenn es auch "nur" das eines unglücklichen Papagei aus Venezuela war. Andrea überlegte schon einen Flug zu buchen und "Dr.Pipi" nach Südamerika zu bringen...
Es war der 23. Dezember, als wir auf unsere geplanten Weihnachtsgeschenke verzichteten, und einfach "Dr.Pipi" ein neues Leben schenkten. Wir verzichteten auf das Geld und riefen Mag. Ziegler an und bald wurde aus "Dr.Pipi" Viktor....

Freitag, 18. März 2011

Heute sah ich ihn wieder in der Ferne, den grossen, schwarzen Vogel...

Der 18. März 2007, der Tag, an dem kein Regen kam, sondern ER:

Donnerstag, 6. Januar 2011

Dein einsamer Kreuzweg, und niemand half DIR...

Eigentlich wollte ich mehr schreiben, doch es wäre zu emotionell gewesen.....

12 Jahre sahen wir beide uns immer das Neujahrskonzert der Wiener...

Philharmoniker bei einem Glaser Sekt und Kaviar, an. Dieses Jahr "brach" ich mit der Tradition. Erstens trinke ich seit Dir keinen Sekt mehr am Neujahrstag, als Vegetarier auch keinen scheußlichen Kaviar mehr (den es hier eh`nicht gibt, außer billigen roten) und auch, der primäre Grund: Ich wollte endgültig mit dieser, "unserer" Tradition, brechen.
Das Konzert anzuhören ist auch am 6.Jänner wunderschön anzusehen. Ohne (viel) Emotionen und weniger Schmerzen in der Brust....

Sonntag, 7. November 2010

Ich zählte heute die Tage, die voll Schmerzen waren...

und es war keiner ohne Schmerz dabei...
Ob ich in der Wohnung bin, ob ich nach Wien "flüchte" oder mit dem ehemals gemeinsamen Auto, das Du gekauft hast....
Überall Erinnerungen, überall an diesen Orten findet eine "Kreuzigung" statt, oft mehrmals täglich schlägt die Peitsche der Erinnerungen auf mich ein.
Heute bist Du 1330 Tage von mir weg. Das sind 190 Wochen....
Mein "Kreuzweg" ist noch nicht zu Ende....
ich denke immer an dich......

Freitag, 19. März 2010

Der 18.03.2010

Der dritte Jahrestag deines Abschieds. Ein Kerzerl flackerte vor deinem Bild, deine Urne steht im kleinen Zimmer und die Leute feiern, wie vor drei Jahren, die Falls. Mit Böller, Musik, Feuerwerke und viel Alkohol....
Alkohol: Er trieb dich dort hin, wo du heute bist. Seit drei Jahren bin ich in einer Hülle versteckt, die in einem vermüllten Fluß dahin treibt. Es verging bisher kein Tag, an dem ich nicht an Dich gedacht habe.
Du sagtest öfters: "Herrn Alfreds letzte Liebe", in Anlehnung an den Film "Herrn Josefs letzte Liebe" mit Hans Moser. So sollte es sein, doch du hast die Hauptrolle in unseren Film abgegeben......
Denia, am 19.03.2010, 8h

Samstag, 27. Februar 2010

Der 27. Februar 1995 jährt sich zum 15ten mal...

15 Jahre sind es her, als wie uns kennen lernten. Im "Fleckerl", einem Lokal am Rudolfsplatz in Wien...
Inzwischen sind 5479 Tage vergangen....
Jeden Tag denke ich an Dich. Ob am Morgen oder Abend, du gehst mir nicht aus dem Sinn...
Dieses Foto entstand am 18.08.07, wenige Stunden nach deinem Abschied, da sind wir kurz vorher noch gesessen, dein Bademantel am Stuhl....

In Liebe
Freddy